Asylbewerber & Flüchtlinge

 

In den Münchner Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber kommen täglich Menschen aus Drittstaaten an, die meisten hat die Flucht schwer traumatisiert. Erschöpft und der deutschen Sprache nicht mächtig landen die Bewerber in Auffanginstitutionen, die mangels Geld und Ressourcen den emotionalen Bedürfnissen der Menschen meist nicht gerecht werden können. Daneben herrschen häufig Vorurteile gegenüber Ethnien und Religionen innerhalb der Flüchtlingsgemeinschaften. Hinzu kommen Gefühle der Ausgrenzung und des Nicht-Gewolltseins in dem Land, das man um Aufnahme bittet.

 

Ingvild Goetz setzt sich dafür ein, Asylbewerbern und Flüchtlingen einen menschenwürdigen Aufenthalt zu ermöglichen - egal ob sie zurück geschickt werden oder bleiben. Ein Fokus liegt auf der Willkommenskultur und der Freizeitgestaltung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die gezielte Unterstützung von geflüchteten Frauen und Mädchen.

 

Geflüchtete Frauen stärken | IMEDANA e.V.

Seit 2016 finanziert Ingvild Goetz das Projekt "Geflüchtete Frauen stärken" des IMEDANA e.V. in Nürnberg. IMEDANA e.V. ist seit 2007 Trägerverein des Internationalen Frauencafés, einer Anlauf- und Beratungsstelle für geflüchtete, asylsuchende Frauen und ihre Kinder / Familien. Mit Ingvild Goetz'  Förderung wurden die Angebote ausgeweitet und die Organisation gestärkt. Geflüchtete Frauen erhalten eine umfassende Beratung und Begleitung sowie in besonderen Fällen materielle Unterstützung in Notsituationen. Außerdem wird einmal pro Jahr eine Seminarfahrt für 60 Frauen und Kinder angeboten, um ihnen eine kleine Verschnaufpause von den täglichen Sorgen und Ängsten zu verschaffen. IMEDANA e.V. arbeitet stark mit der Zielgruppe und nicht nur für diese, weshalb die Angebote außerordentlich gut angenommen werden. Ein anderes Ziel des Projekts ist es, dass sich die Organisation weiterentwickelt, damit sie ihre Arbeit auch in Zukunft nachhaltig umsetzen kann. Ingvild Goetz unterstützt IMEDANA bei Bedarf auch mit Sachspenden.

 

 

Express Yourself & Filmabende | Innere Mission München

In der Inneren Mission München unterstützt Ingvild Goetz pädagogisch begleitende Aktivitäten wie Musik-, Malstunden und Filmabende. Sie finanziert schon seit vielen Jahren verschiedene Projekte, die zu mehr Toleranz beitragen sollen. Ein Musikpädagoge hält regelmäßig im Rahmen des Projekts EXPRESS YOURSELF Musik- und Gesangsstunden ab. Das Projekt umfasst auch Malgruppen für Kinder und Erwachsene. Für die vielen verschiedenen, sich nicht immer freundschaftlich verbundenen Nationalitäten und Religionen, die auf engem Raum monatelang zusammenleben müssen, ist dies eine Befreiung. Mehrmals pro Woche werden Filmabende angeboten, wofür Ingvild Goetz die entsprechende Ausrüstung zur Verfügung stellt. Sie sollen dazu beitragen, den Sorgen des Alltags etwas zu entfliehen.

 

Lighthouse Welcome Center | Lichterkette e.V., Innere Mission München

Zusammen mit der Inneren Mission München und der Lichterkette hat Ingvild Goetz das Willkommensprojekt „Lighthouse Welcome Center“ ins Leben gerufen und unterstützt dieses finanziell. Das Lighthouse Welcome Center ist eine Anlaufstelle für Flüchtlinge, die in der Münchner Erstaufnahmeeinrichtung  Bayernkaserne ankommen. Rund 100 geschulte Ehrenamtliche begrüßen im Schichtdienst von 8 bis 20 Uhr die Menschen und informieren sie über alles Wissenswerte im Gelände, im Stadtteil und in München.

 

KONTAKTlinse | Villa Stuck

Im Rahmen des integrativen Medienprojektes KONTAKTlinse in der Villa Stuck können unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zusammen mit deutschen Schülern mit Videokunst zum Ausdruck bringen, was sie bewegt. Die Kunststiftung Ingvild und Stephan Goetz lädt jugendliche Flüchtlinge zu Workshops unter dem Titel "Be A Star!" ins Sammlungsgebäude ein. Das kunstpädagogische Workshopformat wurde von der Sammlung Goetz gemeinsam mit der Kunstagentur Filomele konzipiert.

 

SchlaU Übergang Schule-Beruf | Trägerkreis Junge Flüchtlinge e.V.

Seit Anfang 2016 fördert Ingvild Goetz das Programm SchlaU Übergang Schule-Beruf des Trägerkreises Junge Flüchtlinge. Es ist ein Angebot für Absolventen der Münchner SchlaU-Schule, an der minderjährige unbegleitete Flüchtlinge einen Schulabschluss machen können. Die Schulabschlüsse öffnen den SchülerInnen zwar neue Türen, doch um die dahinter liegenden Wege sicheren Schrittes meistern zu können, ist weitere Unterstützung unabdinglich. Gemeinsamer Unterricht mit MuttersprachlerInnen und das Arbeiten mit Fachbüchern stellen direkt nach dem Schulabschluss neue herausfordernde Hürden für die Jugendlichen dar. SchlaU Übergang Schule-Beruf bietet in den Räumen der SchlaU-Schule nach Bedarf schulische Nachbetreuung. Die Lehrenden pflegen einen engen Kontakt mit den Ausbildungsbetrieben und jeweiligen Schulen, damit ein erfolgreiches Bestehen der nachfolgenden Schule oder Ausbildung gewährleistet werden kann. In Ergänzung zur schulischen Unterstützung können die Jugendlichen weiterhin das sozialpädagogische Beratungsangebot wahrnehmen.

 

Mit Hilfe der Förderung durch Ingvild Goetz kann das Angebot quantitativ und qualitativ ausgebaut werden. Ingvild Goetz ist dabei besonders wichtig, dass die Angebote auch auf die weiblichen SchlaU-Absolventinnen zugeschnitten sind.

 

Nothilfe Fonds Syrien | Save the Children Deutschland e.V.

2015/16 unterstützte Ingvild Goetz die Nothilfe von Save the Children in Syrien und den Nachbarländern, um die Menschen, die in Kriegsgebieten zurückbleiben, zu erreichen. Denn für viele Mädchen und Jungen, die mit ihren Familien in Syrien leben, ist jeder Tag ein harter Kampf ums Überleben. Kämpfe, mangelnde Versorgung, Krankheiten und Hunger zwingen täglich viele Kinder und ihre Familien – auch im Land selbst – zur Flucht. Die Lebensbedingungen in Syrien verändern sich ständig und sind zum Teil nur wenig vorhersehbar. Für Menschen in Not gilt es manchmal, sehr knappe Zeitfenster zu nutzen, um die Versorgung mit dem Notwendigsten zu gewährleisten.

 

Ingvild Goetz hat sich daher entschieden, einen Nothilfe-Fonds von Save the Children zu unterstützen. Dieser bietet den Mitarbeitern vor Ort die Möglichkeit, schnell und unbürokratisch auf neue Situationen – insbesondere innerhalb Syriens – zu reagieren und bereits bestehende Hilfe zügig auszuweiten. Sei es mit Notunterkünften, Essen und Trinkwasser oder durch den Zugang zu Bildung und psychosozialer Hilfe inmitten der akuten Krise.