Biografie

Ingvild Goetz wurde 1941 in Kulm, dem ehemaligen Westpreußen und heutigen Polen, geboren. Sehr früh hat sie ihre Leidenschaft für Kunst entdeckt. Somit gründete sie zunächst einen Grafikverlag, eröffnete im Anschluss eine Galerie namens art in progress in Zürich und danach in München. In den 1980er-Jahren zog sie sich aus dem Kunsthandel zurück. Seitdem widmet sie sich dem systematischen Aufbau ihrer Kunstsammlung. 1993 ließ sie ein Ausstellungsgebäude errichten und macht es der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich. Es wird regelmäßig mit Werken aus der Sammlung bespielt (vgl. hierzu www.sammlung-goetz.de).


Neben vielen anderen Auszeichnungen wurde Ingvild Goetz 2011 für ihr kulturelles Engagement das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.


Ihr Hauptfokus in der Kunst lag schon immer bei unbekannten, oftmals unzugänglichen und schwierigen Künstlerpositionen der Gegenwart, die sich mit selbstreflexiven, politischen und sozialkritischen Themen beschäftigen. So interessiert sich Ingvild Goetz bei all den karitativen Projekten, bei denen sie sich persönlich und finanziell engagiert, auch für Außenseiter und Randgruppen, die gesellschaftlich oft nicht wahrgenommen werden, wie etwa Asylbewerber, Essgestörte oder von der Außenwelt abgeschnittene junge Mönche in Nepal.